Unbeschwert war gestern

Die Bar ist dunkel. Der Jazz tragend.

Mein Blick verweilt seit Stunden in seinem Gesicht.
Er fragt, was ich morgen frühstücken möchte.

Wir fahren zu ihm.

Ich kenne die Strassen. Hier wäre die Einfahrt. Doch wir fahren weiter.
Eine andere Einfahrt. Ein anderer Mann.

Diesen Mann verehre ich. Den anderen habe ich geliebt. Und vielleicht tue ich es immer noch.

Mein Bauch schmerzt. Und plötzlich bin ich froh, dass er auch ein Sofa hätte.

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17 Patienten zu “Unbeschwert war gestern”

  1. Meg sagt:

    Dass er ein Sofa hat? Hätte? Gehabt hat? ;)

    Schön geschrieben. Plastisch.

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  2. chm sagt:

    und schon wieder ein kastrierter mehr…

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  3. Marcel sagt:

    Gut Ding … Du weisst schon ;-)

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  4. Marcel sagt:

    Ach Frolein, bringen Sie mir bitte auch noch einmal “Kommentare per Mail” – danke! (Kannst diese Nachbestellung hier wieder löschen , Chnübli)

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  5. monoblog sagt:

    schön geschrieben…

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  6. bluetime sagt:

    schön @mono??????
    @chnüblerin, unser bauchgefühl ist nun mal das non plus ultra, da helfen manchmal weder monate noch jahre :-(

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  7. chliitierchnuebler sagt:

    @Meg: Vielen Dank für das Lob. Ja das Sofa das steht noch.

    @Chm: Nein. Definitiv Gene die erhalten werden sollten.

    @Marcel: Muss ich das jetzt verstehen?

    @Monoblog: Du hättest sicher noch ein tolles Stimmungsbild dazu gefunden. Danke.

    @Bluetime: Manchmal sind es auch nur Tage. Monatlich Wiederkehrende.

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  8. Marcel sagt:

    Du meinst den ersten Kommentar? Oder den zweiten?

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  9. monoblog sagt:

    vielleicht tönt das blöd, wenn ich sage “schön geschrieben”. aber ich meine es ernst, man kann auch eine verschissene, beklemmende oder unangenehme situation oder ein gefühl schö beschreiben. und ich finde, diese situation ist perfekt beschrieben…

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  10. Pia sagt:

    Ach liebe Chnübli! Leider kommt das zwischendurch einfach plötzlich und ohne Vorwarnung wieder und reisst einem manchmal kurz die Füsse weg. Glaub mir, ich erlebe das auch, immer noch…
    Man erinnert sich und es tut weh, verdammt weh, man merkt, dass man noch (lange) nicht sein herz neu öffnen kann, auch wenn man sich noch so viel Mühe gibt, Ablenkung sucht und offen ist. Der richtige Moment dafür kommt sicher, ganz sicher…dauert vielleicht einfach ein bisschen. Man nervt sich ab sich selbst, dass es nach so langer Zeit noch weh tut…Hoffe dass es nicht zu viele solcher Tage sind… Aber man darf diese Tage haben, man darf immer noch trauern…Liebe ist nicht nur einfach irgend etwas… Hoffe, dass das Bauchweh-Gefühl bald wieder durch ist und Du gut in ein neues Jahr starten und feiern kannst (das auch voller Emotionen sein wird, aber bei weitem nicht nur traurigen).
    Ich drück Dich einfach mal lieb und wenn’s es hilft: ich verstehe Dich…

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  11. Pia sagt:

    Ui, ich schreibe einfach zu viel ;)

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  12. whocares sagt:

    Sofa? Armer er ;-))

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  13. TheRaceFace sagt:

    DIESEN verehren…sofa hätte….!!!!!!

    bringe ich da das Richtige miteinander in Verbindung?!?

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  14. TheRaceFace sagt:

    …aber irgendeinisch….

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  15. maureen sagt:

    ach diese ausfahrten, diese einfahrten. wenn man doch immer jene nehmen könnte, nach der einem gerade ist!

    wünsche dir einen tollen start ins 2008,
    herzlichen gruss vom nebenschauplatz, maureen

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  16. Ray sagt:

    Totally, utterly, completely Off Topic:

    Liebes Chnübli

    Ich danke für Deine guten Wünsche und will hier auch mal gesagt haben, dass Du mir mit dem was Du hier tust, viel Freude bereitest. Weil Du es elendiglich klug, witzig, spritzig und vorallem mit viel Herz tust. Dein Erfolg beweist das hinlänglich, da braucht es meine Worte nicht.

    Für das neue Jahr wünsche ich Dir nichts als nur das Allerbeste. Vorallem aber, dass ich – wir, wieder viel mehr lachendes Chnübli zu sehen und lesen kriegen, als das vielleicht in den letzten Monaten der Fall war. Die waren nicht einfach, ich weiss.

    Es ist ein ganz grosses Privileg, Dich ein wenig kennen zu dürfen, Gefühle mit Dir zu teilen. Die guten und die nicht so guten.

    Mach’s wiiter guet, ich dänk a Di wänn’s Füürwerch über em Zürisee lüüchtet, chlöpft und tätscht! ;-)

    Herzlich,

    Ray

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  17. Marcel sagt:

    Rays Worte könnten nicht besser beschreiben, was auch ich Dir wünsche. Und deshalb schliesse ich mich für einmal anderen, sehr treffenden Worten an (könnte billig wirken, ich weiss – ist aber nicht so gemeint)!

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