Noch 7 Minuten
Noch 7 Minuten, um zu entscheiden ob ich aufstehe und ins Fitness fahre oder ob ich noch ein bisschen von der gestern gelebten Freundschaft in diesen Räumen träumen soll. Ich bin unglaublich glücklich.
Noch 7 Minuten, um zu entscheiden ob ich aufstehe und ins Fitness fahre oder ob ich noch ein bisschen von der gestern gelebten Freundschaft in diesen Räumen träumen soll. Ich bin unglaublich glücklich.
Zuerst fühlt man sich geschmeichelt, weil man ihm glaubt, etwas Besonderes zu sein. Und dann sieht man, dass er einfach nimmt, was so auf dem Weg liegt. Und plötzlich möchte man ihn nicht einmal mehr mit doppelt isolierter Kneifzange anfassen.
Sie so:
Kennst Du nicht einen gutaussehenden, mindestens ein Meter achtzig grossen Mann, der zudem intelligent ist und witzig, kurz: einfach umwerfend und zudem Single ist?
Ich so:
Nein. Und wenn, würd’ ich ihn nicht mit dir teilen.
Ich bin gerade per Zufall wieder auf dem Onlineportal students.ch gelandet, wo ich mich vor Urzeitenl ziemlich gerne tummelte, bevor daraus ein Tillate für Leute mit mittlerer Reife, aber der deutschen Sprache nicht mächtig, wurde. Und natürlich war der Posteingang überfüllt. Aber gelohnt hat es sich nicht wirklich. Neben Anfragen für Haiti-Spendengeldern, Frühling-/Sommer-/Herbst- und Wintergrüssen der Redaktion, Voting-Bekanntgaben, Enthüllungen über Campus-Girls 2009 und anderem, nicht zu blockendem Spam, gab es gerade zwei “persönliche” Nachrichten.
Ein mir völlig Unbekannter schreibt:
heey hooi, so hesch es schöns weekend gha ? s wetter isch jo ned emol so schlecht gsi, hoffe bi der au *smile*
tools foti hesch drufe :-)
schöne männtig obe no
greeetz
An der Nachricht hängt dieser fade Copy&Paste-Geruch, den jede Frau kennt, die schon in irgendeinem Portal ein Profilbild von sich hinterlassen hat.
Auch den geistreichen Inhalt der zweiten Nachricht möchte ich Euch nicht vorenthalten:
bisch en hammer schöni lady!
mit lange hoor gsehsch no viel viel besser us! =)
und dini page isch interessant und lustig hahahah geili pix drunger! lol
muah
Muah, das ist übrigens nicht sein Name. Das soll wohl eine Form der Verabschiedung darstellen.
Ich bin verdammt froh gibt es Blogs mit Kommentaren und Twitter. Bei ersteren lolt man meistens nicht mit nichtssagenden Wortmeldungen in der Gegend rum und bei Twitter ist das Gelole ein Zeichenklauer, den man deswegen nur bewusst einsetzt.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen, Copy&Paste-freien Vormittag.
Also ich würde natürlich auch ein Video machen, wie ich das Geld ausgebe, wenn mir jemand 30.000 $ zur Verfügung stellen würde.
(via)
Kinder, die während den Schulferien Geburtstag haben, tragen zeitlebens ein Geburtstagstrauma mit sich herum. Das geht soweit, dass man später den Geburtstag gar nicht mehr feiern will. Denn die Gspändli sind eh alle nicht da und Nachfeiern war damals verpönt. Im Gymnasium wurde es – Skilager sei dank – etwas besser, nur hat man dann die Eltern vermisst. Zu Beginn der Unizeit reduzierte sich dann die Zahl der Gratulanten wieder wegen der anonymen Masse. Und irgendeinmal merkt man auch, dass man sich und den Geburtstag gar nicht so wichtig nehmen sollte.
Aber dann kam das Web 2.0. Und seither ist Geburtstag feiern ein Fulltime-Job. Geburtsagstrauma-Kinder können nämlich nicht anders, als jedem einzelnen zu danken, der sich in die Reihe der Gratulanten stellt. Selbstverständlich sollte man Quantität nie vor Qualität stellen, aber das einem Geburtstagstrauma-Kind klar zu machen, ist beinahe unmöglich. Und ich gehe nun meine Wohnung und mich herausputzen. Hach, das wird ein Fest am Samstag. Nachfeiern ist eben doch etwas Feines.
Immer noch. Hach. Was habe ich doch schon für tolle Männer vergrault in meinem Leben… Und er sieht immer noch so gut aus. Zufallsbegegnungen sind einfach die schönsten.
‘Oh, guck Linus. Ein ganzer Wagen für uns alleine.’
Genau. Deswegen sitze ich auch hier. Und nicht im – übrigens auch leeren – Familienwagen hinter mir. Linus lafert lauter als eine Sirene und freut’s. Mich, ohne iPod, nicht.
Aber solange das Bébé nicht auch noch nürzend am Unterhaltungsprogramm teilnimmt, halte ich tapfer die Stellung.
Flury LEP und ich werden uns heute vereinigen. Und dann gehen wir vielleicht bald auf Reisen…
Wieviel zum Teufel verdient man als italienischer Regierungschef und Medienmogul eigentlich, dass man bereit sein kann seiner einst in Liebe angetrauten Gattin vierhundertzehntausend Franken Unterhalt monatlich zu bezahlen? Und wie kann man öffentlich vom zu haltenden Lebensstandard in Höhe von 5 Mio. pro Monat sprechen, während in Haiti ein weiteres Erdbeben droht? Da krieg ich den Morelli und den Morali gleichzeitig. Ich muss mir wohl nachher was herzhaftes beim Suter-Begg gönnen.