Der Super-Patient
Wenn man bedenkt, dass es das Schicksal mit diesem Hund erst gar nicht gut meinte, bis er einen neuen Platz fand, liebevoll, aber konsequent erzogen wurde und er sich somit den Titel des Super-Patienten der Praxis redlich verdient hat. Und ja, ich spreche immer so bescheuert mit Tieren, die besonders brav sind. Dafür spreche ich mit kleinen Menschen normal. Ausgleichende Gerechtigkeit?
Mis en place
Für eine Operation alles vorbereiten ist einfach: Tier wägen und auskultieren. Wärmequelle vorbereiten, sterile Instrument-Pakete raussuchen, Tücher, Handschuhe, Bürsteli, steriles Handtuch und so weiter bereit legen. Am Gerät Füllzustand Sauerstoff und Isofluran überprüfen und Beutelgrösse bestimmen. Prämedikation aufziehen, Tubus raussuchen, Laryngoskop aufstecken, Tubusfixationsbinde, leere 10ml Spritze, Venflon, Venflonfixation, gelber Deckel, Infusion vorbereiten und aufhängen. Tier sedieren, Katheter setzen, gelber Deckel drauf, fixieren, infundieren und Operationsgebiet scheren. Narkose einleiten, intubieren, Tubus befestigen, Tier in den Operationssaal tragen, Cuff aufblasen, Sauerstoff aufdrehen, Isofluran einstellen, mit Tubus verbinden, Pulsoxymeter an Zunge hängen, Tier lagern und Operationsstelle waschen lassen. Kleidung wechseln, Hübli und Mundschutz anziehen, sterile Handschuhe etc. vorsichtig öffnen und bereit legen, einwaschen, mit sterilem Tuch trocknen, je nach dem sterilen Mantel anziehen, schliessen lassen und Handschuhe anziehen. Tisch steril abdecken, Instrumente auspacken und platzieren, dann Skalpell aufsetzen. Mit Unterlegtüchern Tier abdecken, mit Backhaus-Klemmen fixieren, steriles Tuch darüber und Operationsfeld ausschneiden. Start der eigentlichen Operation.
Das alles ist viel, viel, viel einfacher und schneller zu erledigen, als einzukaufen, ein Mis en place zu machen und anfangen zu kochen. Aber für manche Männer lohnt sich der Aufwand einfach. Und essbar war’s auch. Danke für den Besuch. Morgen wird wieder operiert.
Chnübli Transfer to Image Transfer
The SBB train crew welcomes you on the intercity to Olten, Liestal, Basel and wishes you a pleasant journey. Next stop: Nasobem.
Wartezimmerpsychologie
Es befinden sich fünf Personen in einem Wartezimmer. Zwei Männer und drei Frauen. Eine der Frauen bin ich. Alle sind ungefähr gleich alt, keine ist verletzt. Es hat nur zwei Stühle. Wer sitzt und warum?
Unzulänglichkeit
Ich wurde mir gerade meiner Unzulänglichkeit bewusst, gleichzeitig ein Vollbad zu nehmen, dabei mein Müesli zu essen und dazu ein Buch zu lesen.
Gingg i Arsch – BellyOff II – #twellyoff: Elf
Extra für Herr Winkels BellyOff II hole ich noch einmal die alte Chnübli hervor. Die mit den Brüsten und dem Décolleté und mache mit wenn es wieder heisst: Blogger nehmen ab. Nun ja, tun wir hier ja nur bedingt. Wir wollen einfach die Hüfte etwas flacher. Die Finocchiona am Bauch ist ja normal nach Zmorge, Znüni und Zmittag. Darum wurde es auch nicht zensiert. Im Rahmen von #twellyoff wird hier sowieso nur noch gesund gegessen von Montag 8 Uhr bis Freitag 18 Uhr. Kommt mit dem Alter automatisch, genau wie Besenreisser und der anatomische Verlauf der Retinaculae cutes am Hinterteil. Selbstverständlich wird weiterhin gevöllert am Wochenende. Und wer kann schon auf Wein und Bier verzichten? Und weil Männer es lieber mögen, wenn man herzhaft zugreift, wenn sie gekocht haben, macht die Frau Chnübli halt Sport. Also nur wenig. So 1-2 Stunden. Täglich. Und nun auch noch Liegestütze. Wieviele schaffe ich wohl, wenn ich die täglich üben würde?
Song: The Preacher von Brother Ali, Album “Us”. Via Herrn Winkel auf Facebook.
14:48 Uhr – Video down: Nicht alle auf einmal bitte!
Hier gibt’s noch mehr Liegestütze. Monepoly schafft 20!
Morgen-SMS
Gerne wäre ich gestern Nacht nur fünf Minuten eher im Tiefschlaf gewesen, dann hätte ich heute Morgen den obligaten Nachalarmabstellblick auf’s Natel gemacht und wäre hocherfreut über ein Morgen-SMS gewesen. Mit Gekicher und Grinsen einzuschlafen ist nämlich gar nicht so einfach. Aber wer schafft es schon, zu wissen, dass da noch eine SMS wartet und sie erst 7 Stunden und 34 Minuten später zu lesen?






